UNSERE AKTUELLE POSITION

21. April 2018

Den Küstenhighway nach Norden

Wir haben uns in den letzten Tagen selbst ausgebremst. Das hat seine guten Gründe. Hier im Norden gibt es nur noch eine Straße und das ist der Küstenhighway. Der ist eng, vor allem am Wochenende und in den Schulferien stark befahren und ohne Seitenstreifen für uns. Das hat uns das Radfahren schwer gemacht und die Laune etwas eingetrübt. Jetzt sind wir in Geraldton, der letzten größeren Stadt (so groß wie Biberach an der Riß) bevor dann eigentlich keine erwähnenswerten Siedlungen mehr kommen (Einwohnerzahlen unter 1000). Der Verkehr sollte also, so behaupten auch die Einheimischen, nördlich von Geraldton deutlich nachlassen und wir werden jetzt am Wochenende, wenn alle mal wieder rumfahren, nicht auf die Straße gehen. Ende nächster Woche sind die Schulferien hier dann zu Ende und wir hoffen, dass das Radfahren dann wieder entspannter wird. Sicherheit geht vor. Weiterhin laden die vielen schönen Strände zum Baden ein und die Landschaft ist entweder enorm eintönig oder spektakulär – bisher in einer ganz guten Mischung.

DSC01284
Hier werden die Autofahrer beeindruckend davor gewarnt genügend Wasser in die riesenhafte Einöde nördlich von Geraldton mitzunehmen – was sollen wir Fahrradfahrer da erst sagen.
DSC01229
Die Straße trägt einen beeindruckenden Namen, fährt sich aber für Radfahrer nicht besonders toll.
DSC09153
Abseits des Highways ist keine Straße mehr geteert.

DSC09151

20.000 Kilometer um die Welt

DSC01016

6. April 2018

„Up North“

Nach einer 1000-Kilometer-Runde durch den Südwesten sind wir jetzt wieder zurück in Perth. Hier haben wir uns die vergangenen zwei Tage auf den Norden vorbereitet, in den wir morgen aufbrechen wollen. Wenn die Westaustralier „up North“ sagen, dann ist das gleichbedeutend mit dem Deutschen „in die Wüste schicken“. Denn da oben im Norden gibt es nichts. Wir erwarten Strecken von rund 600 Kilometern ohne menschliche Behausung oder die Möglichkeit etwas Essbares einkaufen zu können. Es gebe Wasserlöcher und einzelne Regentanks, ob die aber Wasser führen, wenn wir vorbeikommen, wollen wir schon genau wissen. Daher wieder einmal die Tage der ausführlichen Recherche. Bis Port Headland sind es rund 2.500 Kilometer. Aber die Strände und die Landschaften, die uns erwarten werden, sollen grandios sein. Da wir ja die Wüste lieben, werden wir die Entbehrungen auf dem Weg gerne auf uns nehmen. Wir sind mal wieder gespannt wie sich die Wirklichkeit aus der von Erzählungen und Landkarten gemachten Vorstellung heraus entfalten wird.

Nanutarra
Satellitenbild des Abschnitts, in dem wir für zehn Tage Essen mitnehmen werden müssen. Wasser soll es zu dieser Jahreszeit dort an einigen Punkten geben.              Bild: google

 

 

Kommt mit zur Kerala-Bhakar-Schule!

Schaut den Film an, wir möchten Euch unbedingt mitnehmen zu Eurer Schule. Uns haben diese letzten Meter zur Schule bewegt wie nichts zuvor auf unserer langen Reise.

Infobroschüre zum Indienprojekt als pdf (hier klicken)

Spendenkonto:
Verein der Ehemaligen und Freunde der Gebhard-Müller-Schule e. V.
IBAN: DE02 6545 0070 0007 0957 26
BIC: SBCRDE66
Verwendungszweck: GMS Indien + Ihr Name und Ihre vollständige Adresse (für die Spendenbescheinigung)