Die Armen zuerst!

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„Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern und Schwestern, das habt ihr mir getan.“

Matthäusevangelium 25,40

Unsere Kerala-Bhakar-Schule

Sanji, unser Fahrer, schaltet das Allradgetriebe ein. Wir spüren, wie die Reifen sich in den Sand graben und der Jeep zu schlingern beginnt. Wir ziehen eine Staubwolke durch die Wüste. Die geteerte Straße haben wir längst verlassen. Hier gibt es keinen befestigten Weg mehr. Sanji steuert den Wagen quer über die Sanddünen, im Zickzackkurs um dornige Büsche herum, vorbei an strohgedeckten Lehmhütten. Ziegen laufen über die Piste. Weiterlesen

Fremdenfreundlichkeit

Von Ganzi nach Chengdu

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Die letzte Etappe Tibet, unser letzter Radfahrabschnitt in China, führt uns von Ganzi nach Chengdu. Von den Höhen des Himalaya hinab in die tiefe Ebene von Sechuan. Wir folgen verschiedenen Flusstälern, rund 750 Kilometer immer auf der G 317, über nochmal drei 4000er-Pässe und dann nur noch runter, runter, runter. Unglaubliche 3500 Höhenmeter Abfahrt erwarten uns, allerdings verteilt auf 400 Kilometer! Weiterlesen

von hier nach da – Himalaya

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Von Golmud nach Yushu: über das tibetische Hochplateau

Von Golmud  fuhren wir los auf der G 109, der Straße, die nach Lhasa führt. Diese Straße müssen wir uns leider mit vielen LKWs teilen, die ebenfalls unterwegs waren nach Tibet. Das machte das Radfahren zwar ein bisschen weniger entspannt, weil wir öfter in den Straßengraben ausweichen mussten, aber in der Regel hielten alle LKWfahrer genügend Abstand. Was uns viel mehr aus der Fassung brachte, waren die endlosen Militärkolonnen, die uns auf ihrem Weg in die Autonome Region Tibet mehrfach täglich passierten. Sie waren so lang, dass wir aus Sicherheitsgründen regelmäßig von der Straße fuhren und warteten, bis sie vorbei waren – oft eine Viertelstunde lang. Militärlaster um Militärlaster donnerte an uns vorbei, Mercedes Benz an Mercedes Benz – Made in Germany für die Unterdrückung der Tibeter. Auch nachts hörten wir im Zelt abseits der Straße stundenlang das tiefe, beunruhigende Grollen der Militärkonvois nach Lhasa. „Was machen diese Unmengen von Soldaten da nur alle?“ fragte ich irgendwann fassungslos. „Tibet belagern“, war Ralphs schlichte Antwort. Weiterlesen